Was uns stinkt, hat nicht das letzte Wort
Impuls zum 16. Sonntag nach Trinitatis
18.09.2026 4 min Klaus Sperr
Zusammenfassung & Show Notes
„Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.“ | 2. Tim 1,10b
von Klaus Sperr
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Transkript
Der Wochenspruch für die neue Woche steht im 2. Timotheusbrief, Kapitel 1, Vers 10. Jesus Christus hat im Tod die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. Wahrscheinlich ist der
zweite Timotheusbrief der letzte, überlieferte Brief des Apostels Paulus. Letzte Worte können und wollen sägewichtige Worte sein. Paulus spricht von der Zukunft über den Tod hinaus, so das Wochenthema dieser Woche, ein durchaus
gewichtiges Thema. Und was so wohl formuliert und gerade zu hymnisch klingt, wird anschauen im Wochenelium, Johannes 11 die Auferweckung des Lazarus. Kurz vergegenwärtigt. Jesus wird zu seinem Freund Lazarus gerufen, er sei
sterbenskrank. Als Jesus nach einer kleinen Verzögerung endlich ankommt, ist dieser aber schon verstorben, drei Tage schon verstorben. So kommt es zwischen Martha, einer der Schwestern von Lazarus, und Jesus, zu einem kurzen Dialog.
Martha, er stinkt schon. Jesus, wer an mich glaubt, der wird leben Dieses kurze Zwiegespräch beschreibt exakt unseren Wochenspruch. Jesus Christus hat im Tod die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht
gebracht durch das Evangelium. The Tod is the Macht genommen. Katergeo, unwirksam machen. Der Tod is unwirksam gemacht, heißt es dort. Klar, es gibt ihn noch, aber sein Handel is up so still Paulus Fest is his hand unworked. In the Politik
spread by unworking President, Duck von einer Lamen Ente. Er ist noch Präsident, aber er kann keine Wirkung mehr entfalten. Das war und ist auch der Trost, den wir, zum Beispiel, vor wenigen Tagen, als wir Angela zur Grabe getragen haben.
Dieser Trost, dass der Tod am Ende tatsächlich unwirksam ist, und dass eine Beerdigung eine Abschiedsfeier ein Fest des Lebens ist. Aber was hat es alles mit uns Leben denn zu tun? Vielleicht nochmals kurz dieser Dialog. Die Fakten sagen,
was Martha sagt, er stinkt schon. Die Wirklichkeit aber sagt, was Jesus sagt, wer an mich glaubt, der wird leben. Wer von uns kennt das nicht, dieses Er stinkt doch schon, oder sie oder es stinkt doch schon, oder mir stinkt's doch schon. Ab und
dann stinkten uns die anderen an, und ja, wir wissen auch, ab und an stinkten wir den Andern. Und auch das gibt es ab und an stinkt in und an uns das eine oder andere. Für all das gilt, das ist zwar Fakt, aber es gibt eine Realität, eine
Wirklichkeit, die das alles überbietet. Wer an mich glaubt, der wird leben. Was immer hier auf Erdens um Himmel stinkt, es hat die Verheißung des Lebens. Was mehr an mir oder an anderen stinkt, es hat die Verheißung des Lebens. Denn Jesus
Christus hat im Tod die Macht genommen, und das Leben dein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. Und dem Heiligen Abendmahl schenkt Jesus sich uns immer wieder selbst, und damit wird das unvergängliche Wesen ans
Licht gebracht, auch in unserem Leben, auch in dieser neuen Woche. Amen.